Info zu Delfinlaute


Unsere Delfinlaute stammen
von der weltweit einzigen Forschungsgruppe,
(Scheer, M., Hofmann, B. & Behr, I.P. 1998.)
die systematisch Mensch-Delfin-Interaktionen in direkten Wasserbegegnungen wissenschaftlich erforscht haben.

Sie haben eigens für das Dolphin Space® Programm die Laute mit großem technischen Aufwand
aufgezeichnet, die die Delfine in der direkten Begegnung mit Menschen im Wasser nutzen.
Alle bei uns genutzten Laute stammen aus freiwilligen und intensiven Interaktionen der Delfine von dieser Forschergruppe.


Diese Delfinlaute, setzen wir exlusiv mit Frank Hierath in unserer Pilotwal Sound Therapie ein.

Delfinlaute rufen physische Reaktionen hervor.
Delfinlaute (d.h. Echolokationslaute) können neuroelektrische und neurochemische Veränderungen im Gehirn bewirken, das haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt.
Patienten, die Delfinlaute hören, zeigen eine Synchronisation der linken und rechten Hemisphäre und eine Zunahme der langsamen Gehirnwellenaktivität.

Als Verursacher hierfür nennen Wissenschaftler
eine Zunahme an Opiaten sowie cerebrospinale Endorphine und ACTH.
Dies führte zum Beispiel bei autistischen Kindern zu qualitativ und quantitativ verbesserten sozialen
Interaktionen und zu verbessertem Lernen. Wissenschaftler gehen davon aus,
dass Echolokationslaute Neuronen und allgemein menschliches Gewebe manipulieren können.
Die Produktion von Vorläufermolekülen zur körpereigenen Herstellung von Endorphinen und
Hormonen wird beispielsweise angeregt.

Dabei nutzen Delfine im offenen Ozean ein quantitativ und qualitativ größeres Spektrum an Lauten, als ihre Artgenossen in Gefangenschaft. Delfine passen ihre Echolokationslaute dem jeweiligen
Objekt an, dass sie gerade akustisch untersuchen bzw. manipulieren.
So unterscheiden sich die Echolokationslaute, die ein Delfin nutzt, um einen Fisch zu scannen,
deutlich von denen, die ein Delfin verwendet, wenn er im Kontakt mit Menschen im Wasser und
diesen sechsten Sinn einsetzt.